Firmung in der Wohnparkkirche

Alle Menschen haben Zugang zu Gott, aber jeden einen anderen.

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Betreuer

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Lisa Dorn

 Mein Name ist Dorn Elisabeth. Ich werde im Juni 19 Jahre alt und besuche derzeit die 5. Klasse der Bundesbildungsanstalt für Kindergartenpädagogik.

Seit drei Jahren bin ich im Team der Firmbegleiter und versuche die Jugendlichen auf ihren Weg zu dem Sakrament der Firmung zu unterstützen.

Ich möchte die Jugendlichen nicht nur begleiten, sondern ihnen auch die Grundwerte des Glaubens vermitteln und ihnen helfen ihre Umwelt intensiver wahrzunehmen, um ein verständnisvoller, liebender Mensch zu werden.

Die Aufgabe im St Babara Haus mitzuhelfen soll zeigen, dass vor allem alte Menschen auf die Hilfe und Zuwendung von jungen, kräftigen Menschen angewiesen sind. Die Firmlinge sollen die Bewohner am Sonntag zur Messe in die Kapelle bringen und sie anschließend wieder zurück in ihre Zimmer begleiten. Dabei ist es besonders wichtig, dass die Jugendlichen viel Verständnis zeigen und Verantwortung übernehmen.

Auch während der gemeinsamen Messe sollen die Jugendlichen den alten Menschen zur Seite stehen und ihnen helfen.


 

Rainer Krammer

Als ich elf Jahre alt war und mir meine Eltern von der Firmung erzählt haben, war ich eigentlich ziemlich abgeneigt davon. Ich antwortete ihnen ohne viel nachzudenken mit „warum?“ oder „das mach ich sicher nicht“. Mit 14 Jahren habe ich mich dann doch entschieden, und das brauchte dann, da ich schon einige Leute in der Gemeinde bzw. andere Firmlinge kannte, gar keine großen Überredungsversuche meiner Eltern mehr, diesen Weg zu gehen und habe es nicht bereut. Jetzt bin ich 20 Jahre alt, studiere Geodäsie und Geoinformatik an der TU Wien, und möchte die Firmlinge auf ihren Wegen begleiten. Ich möchte mit ihnen eine genauso schöne und fröhliche Zeit haben, wie ich sie damals vor sechs Jahren hatte.

Klemens Reidlinger

Ich kann mich nicht mehr gut an meine Firmvorbereitung erinnern, aber einige Sachen sind mir doch in Erinnerung geblieben. Mit 13 hatte ich eine "Glaubenskrise" durchgemacht und meinte, nicht mehr an Gott glauben zu können. Aber durch viel Nachdenken und durch meine Freunde kam ich zur Überzeugung: Es gibt Gott! Ich hab dann sehr gespannt auf die Firmung gewartet, was da wohl mit mir passieren wird. Ich war dann fast enttäuscht, dass ich nicht auch wie die Apostel in fremden Sprachen reden konnte. Rückblickend weiß ich aber, dass ich bei der Firmvorbereitung sehr viel gelernt habe.

 

Martin Stellmach

 

 Peter Stroissnig

 Meine Firmung ist schon einige Zeit her – mich hat noch Franz Kardinal König im Stephansdom gefirmt. So richtig mit kleiner Ohrfeige, aber die habe ich vor lauter Aufregung gar nicht gespürt. Im Alter von 12 Jahren bin ich gefirmt worden, warum ich gefirmt werden wollte war mir am Anfang sicherlich nicht klar: weil es so Brauch war und weil auch andere aus meiner Klasse dies taten, wahrscheinlich. Ich kann mich aber noch an einen Satz des Kardinals aus seiner Predigt erinnern: Von nun an seid auch ihr Fackelträger des Glaubens – ihr seid das Licht, das uns erhellen soll. Gestärkt mit und gesegnet durch den Hl. Geist Gottes.
Erst später habe ich das ein wenig begriffen. Aber ob ich es je ganz leben werde? Da kann ich nur auf den Geist Gottes vertrauen. Und auf den könnt auch ihr euch verlassen.
 Stephan Stroissnig 
Zuletzt aktualisiert am Dienstag, 09. Februar 2010 um 12:07 Uhr